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Fairness, Regeln, Zusammenhalt

 

Die Hockeyfamilie ist eine starke Gemeinschaft

 

Was die Faszination des Hockeysports ausmacht – darüber wird man von jedem aktiven Hockeyspieler sicherlich eine ganz individuelle Einschätzung bekommen. Es gibt Eigenschaften, die dieser Sportart mehr als anderen zugeordnet werden und die man in Antworten auf die Frage nach der Faszination häufig hört. Dazu gehören Dynamik, Technik, koordinativer Anspruch ebenso wie Fairness und Teamgeist.

 

Dass die Regeln, die in den letzten Jahren stetig modernisiert und den Ansprüchen der elektronischen Medien angepasst worden sind, vielleicht nicht beim ersten Besuch eines Hockeyspiels zu durchschauen sein mögen, darf nicht abschrecken. Durch die temporeiche Aktion von 22 Aktiven auf einem Feld, die alle einen Holz- oder Kunststoffschläger in der Hand haben und einer kleinen harten Kunststoffkugel nachjagen, muss das Regelwerk darauf ausgelegt sein, Verletzungen zu verhindern. Und das klappt im Hockey außerordentlich gut, wenn man das eher niedrige Ranking des Sports in den Verletzungsstatistiken anschaut.

 

Am Hockey fasziniert, dass Mädchen in gleichem Maße wie Jungs schnell Zugang zu diesem Sport finden und ihn mit ebenso großer Begeisterung und Erfolg – immerhin sind Deutschlands Damen Olympiasieger und amtierender Europameister – ausüben. Die „Hockeyfamilie“ ist erst einmal nur ein Begriff, der den starken Zusammenhalt unter Hockeyspielern nicht nur in Deutschland, sondern weltweit umschreibt. Doch immer wieder, wenn ein Mitglied dieser Hockeyfamilie durch schwere Krankheit oder ein Unglück auf Hilfe angewiesen ist, bewahrheitet es sich, dass dieser Zusammenhalt real funktioniert. Auch das gehört zur Faszination des Hockeysports, die jeder für sich selbst entdecken muss und kann.Fairness, Regeln und Zusammenhalt.


(Inhalt aus hockey.de)


Ziel des Spieles

 

Das Ziel ist es, den Ball (ein Kunststoffball) in das 2,14 m hohe Tor zu schießen, wobei der Ball nur mit der flachen Seite des Schlägers gespielt werden und der Torschuss nur in dem vor dem Tor markierten Schusskreis erfolgen darf bzw. der Ball innerhalb des Schusskreises vor dem Überschreiten der Torlinie von einem Spieler der angreifenden Mannschaft berührt worden sein muss. Der Schusskreis besteht aus zwei Viertelkreisen mit einem Radius von 14,63 (Feldhockey, Hallenhockey: 9 m) um den linken und rechten Torpfosten sowie einer, zur Torlinie parallelen, Verbindungslinie.


Spielgrundlagen

 

Ein Feldhockeyteam besteht ähnlich wie eine Fußballmannschaft aus einem Torwart und 10 Feldspielern (auf dem Kleinfeld nur 6 Feldspieler und ein Torwart), allerdings unterscheiden sich die taktischen Varianten und Aufstellungsarten. Außerdem sind bis zu fünf Wechselspieler erlaubt, die jederzeit wechseln dürfen (Interchanging). Es darf so oft gewechselt werden, wie man will. Nur direkt vor einer Strafecke darf nicht gewechselt werden, damit keine Mannschaft nur für diese Situation trainierte Spezialisten einsetzt (vgl. Kicker beim Football).

 

Im Unterschied zu anderen Ballsportarten ist Hockey grundsätzlich ein körperloses Spiel, d. h. der Gegenspieler darf nicht abgedrängt oder aktiv abgeblockt werden, bereits kleine Regelverstöße wie Schlägerschlagen oder unabsichtliches Spiel mit dem Fuß werden abgepfiffen. Außer mit dem Schläger und der am Schläger befindlichen Hand (wenn unabsichtlich) darf der Ball mit keinem Körperteil gespielt werden. Nur der Torwart darf den Ball mit dem ganzen Körper, auch mit dem Fuß und der Hand spielen, das jedoch nur im eigenen Schusskreis. Er darf den Ball mit den Händen jedoch nicht so schlagen, dass der Ball für einen anderen Spieler gefährlich wird. Mit den Füßen (Kickern) darf er jedoch "kicken" (ebenfalls unter Beachtung der Gefährlichkeit bei einem hohen Ball). Feldhockey-Spiele dauern zweimal 35 Minuten und in der Halle zweimal 30 Minuten; im Jugendbereich und auf Turnieren wird auch kürzer gespielt.

 

Allgemein darf der Ball im Hockey nur mit der flachen Schlägerseite gespielt werden und der Schläger darf nicht über Schulterhöhe gehalten werden, auch nicht beim Stoppen von Schlenzbällen. Nur der Torwart darf den Ball über Schulterhöhe mit dem Schläger berühren. Eine Ausnahme von dieser Regel ist ein Spieler, der (hinter dem Torwart) stehend einen regelgerechten Torschuss stoppt; dies darf in jeder Höhe geschehen. Schlägt der Spieler den Ball jedoch aktiv "heraus", muss ein 7-Meter gegeben werden, wird der Ball dagegen erst nach dem Spielen des Verteidigers gefährlich, ist auf Strafecke zu entscheiden. Anders als beim Hallenhockey darf der Ball im Feldhockey geschlagen oder hoch gespielt werden, solange dadurch kein Gegenspieler gefährdet wird. Schlenzen ist auch nur dann in der Halle erlaubt, wenn es sich um einen Torschuss handelt. Im Feldhockey wird schlenzen auch auf dem Feld angewendet, um größere Distanzen und Gegner zu überwinden. Doch auch hier gilt, dass es sich um kein gefährliches Spiel handeln darf. Hohe Bälle im Schusskreis sind erlaubt, wenn sie Torschüsse sind. Neuerdings wurde die Schlenzballregel dahingehend geändert, dass jetzt auch Bälle in den gegnerischen Schusskreis hineingeschlenzt werden dürfen, solange dort keine gefährliche Spielsituation entsteht.

 

(Inhalt aus wikipedia.de)

 

Spielfeld

 

 

Zum 1. April 2011 ändern sich die Regeln für Feldhockey und der „Richtlinien für persönliche Strafen“ . Wer gern mehr lesen möchte, schaut gern unter dem angegebenen Link nach:

 

 

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